Die Schrebergärten von einst haben nicht mehr viel mit den heutigen Kleingärten gemeinsam.
Im frühen 19. Jahrhundert wurden die ersten Schrebergärten errichtet um diese an Erwerbslose und arme Bürger zu verpachten, die dort ihren Bedarf an Obst und Gemüse erwirtschaften konnten. Heute werden die Kleingärten von Hobbygärtnern aller Einkommensschichten bestellt und sind ein begehrter Ausgleich für stressgeplagte Menschen. Kinder haben hier noch direkten Kontakt mit der Natur.
Kleingartenanlagen sind heute für die Umwelt wichtiger denn je; werden doch immer mehr Wälder abgeholzt und Grünflächen verbaut. Die dicht bepflanzten Gärten sorgen für Sauerstoff, so filtert eine Kleingartenanlage mit 50 Gärten die etwa 25.000 qm gross sind, in 12 Stunden ca. 2000 kg Kohlendioxid aus der Luft und erzeugt gleichzeitig 1800 kg Sauerstoff.